Fort- und Weiterbildungen für Eltern, Lehrkräfte, Multiplikator*innen

Zu den spezifischen Projekten „Das kleine Ich bin ICH“, „Max & Min@“ und „Tom & Lisa“ werden Trainer:innen-Schulungen angeboten. Individuelle Fortbildungen bietet die Fachstelle für Lehrer:innen und Multiplikator:innen zu unterschiedlichen Themen an, wie zum Beispiel Cannabis, Alkohol, Energy-Drinks und Ballerliquids. Nach Absprache werden Bedarfe und Wünsche besprochen und in das Fortbildungsangebot aufgenommen.

 
 
 
 
 
 
 

„Das kleine Ich bin ICH“ – Sucht- und Gewaltpräventionsprogramm für Grundschulen

Zielgruppe:
Schüler:innen der 3. Jahrgangsstufe, Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter:innen und UBUS-Fachkräfte

Inhalt:
Das „Das kleine Ich bin ICH“ fördert die Persönlichkeitsentwicklung und die Ausbildung sozialer Kompetenzen der Kinder. Dies schließt die Förderung von Selbstständigkeit, die Stärkung von Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit ein. Konstruktive Konflikt- und Streitlösestrategien werden vermittelt und Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit in der Gruppe/Klasse gefördert.

Umfang:
Der Projektzeitraum umfasst 15 Schulwochen mit jeweils 2 Unterrichtseinheiten pro Woche.

Durchführung:
Das Projekt wird von qualifizierten Lehrkräften, Schulsozialarbeiter:innen und UBUS-Fachkräften der jeweiligen Schule eigenständig umgesetzt. Die Qualifizierung für die Umsetzung des Sucht- und Gewaltpräventionsprojekts „Das kleine Ich bin ICH“ und die Projektbegleitung in Form von Qualitätszirkeln erfolgt durch die Fachstelle für Suchtprävention.

MOVE – Motivierende Kurzintervention bei konsumierenden Jugendlichen

Aktuelle Zahlen belegen, dass Erfahrungen mit Alkohol und illegalen Drogen, insbesondere Cannabis, bei einem Großteil der Jugendlichen zum Alltag gehören. Während der Konsum für viele Jugendliche ein vorübergehendes Experiment bleibt, entwickelt ein (kleiner) Teil einen riskanten/problematischen Konsum. Gerade für die Gruppe der riskant konsumierenden Jugendlichen sind Maßnahmen notwendig, die ihnen angemessene Unterstützung bieten, um eine Entwicklung zur Abhängigkeit zu verhindern. Doch wie können Jugendliche zur Selbstreflexion angeregt werden und wie kann es gelingen mit den Jugendlichen in Austausch zu kommen ohne sie dabei zu belehren?

Zielgruppe:
Jugendliche, pädagogische Fachkräfte/Kontaktpersonen von Jugendlichen, welche beispielsweise einen riskanten Suchtmittelkonsum aufzeigen

Inhalt:
MOVE ist eine Fortbildung in motivierender Kurzintervention und richtet sich an Kontaktpersonen von Jugendlichen, die ein ungesund-ungünstiges Verhalten leben wie z.B. Sucht. Ziel ist die Förderung ihrer Änderungsbereitschaft sowie Begleitung und Stützung des Veränderungsprozesses.

MOVE vermittelt Grundhaltung, Basiswissen und Basisfertigkeiten der „Motivierenden Gesprächsführung“ nach Miller und Rollnick. MOVE bedient sich dabei weiterer Kommunikationstheorien und Gesprächsführungsansätze. Die Fortbildung bieten rechtliches Faktenwissen zum Umgang mit Rauschmitteln, zeigt weiterführende Hilfen aus und nutzt das Modell der Verhaltensänderung nach Prochaska, DiClemente u.a. als strukturgebundenen roten Faden.

Umfang:
Dreitägige Fortbildung

 
 
 
 
 
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