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:: 1972 - 2012 - 40 Jahre Suchthilfe Wetzlar e.V. ::

Im Juni 1972 wurde der "Arbeitskreis für Jugendhilfe e.V." mit Unterstützung der Evangelischen Kirchenkreise Braunfels und Wetzlar, des Gemeindeverbandes Evangelischer Kirchengemeinden und des Katholischen Synodalbezirkes gegründet. Im Oktober 1972 begann der Verein in Wetzlar seine Arbeit mit gefährdeten Jugendlichen, Suchtkranken und deren Angehörigen. Der Arbeitsschwerpunkt des Vereins lag in der Arbeit mit gefährdeten Jugendlichen, jugendlichen Drogenabhängigen und deren Angehörigen. 1989 wurde das Angebotsspektrum für alle Menschen unabhängig von Alter und Suchtform erweitert. Seit dem führt der Verein den Namen Suchthilfe Wetzlar e.V. - Verein zur Beratung und Betreuung von suchtgefährdeten und suchtkranken Jugendlichen und Erwachsenen -. Er ist in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Wetzlar eingetragen.



Entwicklung der Arbeit der Suchthilfe Wetzlar e.V.

1972
Vereinsgründung und Beginn der ehren- und nebenamtlichen Arbeit. Grundlage: Releasebewegung; Eröffnung der "Teestube" und Kontaktstelle Langgasse 2 in Wetzlar;

1974
Anstellung des ersten hauptamtlichen Mitarbeiters, nachdem die Arbeit und Aufgaben von einer Laieninitiative nicht mehr erfüllt werden konnten;

1975
Umstrukturierung der Kontaktstelle/Teestube zur Jugend- und Drogenberatungsstelle mit integriertem Jugendcafé;

1976
Gründung des Elternkreises;

1979
Anmietung und Einrichtung einer Zweizimmer-Übergangswohnung Bannstraße 11 in Wetzlar; Beginn des Betreuten Wohnens;

1980
Hessisches Programm zur Bekämpfung des Drogenmissbrauchs; Erweiterung der Beratungsstelle auf 5 hauptamtliche sozialpädagogisch/therapeutisch tätige MitarbeiterInnen;

1981
Eröffnung der Drogenberatungsstelle in der Ernst-Leitz-Straße 48a in Wetzlar;

1982
Einrichtung einer Dreizimmer-Übergangswohnung "DIE BRÜCKE" für ehemals Suchtkranke und Gefährdete; Anschaffung eines VW-Busses aus Spenden; Einrichtung eines Möbellagers in der Ernst-Leitz-Straße 48a/50; Angebot von Umzugs- und Einrichtungshilfen; Aufgabe der Übergangswohnung Bannstraße 11 in Wetzlar;

1983
Aufbau einer aufsuchenden Gefährdeten- und Suchtkrankenhilfe (streetwork); Durchführung von Freizeitmaßnahmen für gefährdete und suchtmittelkonsumierende Jugendliche und junge Erwachsene; Qualifizierung von Familienberatung und -behandlung;

1984
Aufnahme in das Bundesmodell "Aufsuchende Sozialarbeit für betäubungsmittelabhängige Straftäter" (ASS) mit den Aufgabengebieten: streetwork, Übergangswohnungsbetreuung, suchtbegleitende Arbeit, soziale und materielle Hilfen; Mitgliedschaft des Arbeitskreises für Jugendhilfe e.V. im Deutschen PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband (DPWV) - Landesverband Hessen e.V.; Aufgabe des Hauses Langgasse 2 in Wetzlar (Jugendcafé und Beratungsstelle) bedingt durch Hausabriss; Umzug des Jugendcafés und der Beratungsstelle in das Haus Neustadt 68 in Wetzlar; Durchführung des Projektes "Aufsuchende Sozialarbeit bei alkoholgefährdeten und alkoholabhängigen Jugendlichen und jungen Erwachsenen" (ABM); Anschaffung eines VW-Busses über Mittel der "Aktion Sorgenkind".

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1985/86
Erweiterung der ambulanten Beratungs- und Behandlungsarbeit in beiden Beratungsstellen Ernst-Leitz-Straße 48a und Neustadt 68.
Arbeitsschwerpunkte: Neustadt : Offene Arbeit (Jugendcafé) und Gruppenangebote, Ernst-Leitz-Straße: Einzel- und Familienberatung, Übergangswohnung und das Möbellager;
Die Suchthilfe Wetzlar e.V. ist Mitbegründerin der Facharbeitsgemeinschaft Suchthilfe im Lahn-Dill-Kreis ;

1987
Verlängerung des Bundesmodellprojektes "Aufsuchende Sozialarbeit für betäubungsmittelabhängige Straftäter", Projekt "Arbeit und Wohnen" bis einschließlich 1989; Aufgaben: Aufsuchende Arbeit, Betreuung der Übergangswohnung, suchtbegleitende Arbeit, soziale und materielle Hilfen; Beginn eines Projektes "Aufsuchende Nachsorge für suchtmittelabhängige und gefährdete junge Erwachsene bis 35 Jahre" (Laufzeit 1987 bis 1990);

1988
Entwicklung spezieller Angebote für suchtgefährdete und suchtkranke Frauen; Einzel- und Gruppenbehandlungsangebot für Frauen mit Ess-Störungen;
Aufbau neuer und Erweiterung bestehender Gruppenangebote;

1989
Aufbau des zusätzlichen Angebotes für gefährdete und suchtkranke Erwachsene und deren Familien in der Beratungsstelle Ernst-Leitz-Straße 48a in Wetzlar (Suchtberatungsstelle); Verlängerung des Bundesmodellprojektes bis Dezember 1990;

1990
Beginn des Aufbaus der Nachsorgewohnangebote im Rahmen des Betreuten Wohnens bei der Suchthilfe Wetzlar e.V.; Schließung des Jugendcafés im Hause Neustadt 68; Wandlung zur Jugend- und Drogenberatungsstelle mit Versorgungsangeboten; Eröffnung der Suchtberatungsstelle für Erwachsene und Familien in der Beratungsstelle Ernst-Leitz-Straße 48a; Beendigung des Bundesmodellprojektes "Aufsuchende Sozialarbeit für betäubungsmittelabhängige Straftäter/Arbeit und Wohnen"

seit 1990
Dienstleistungsangebot von Jahresgruppen für suchmittelauffällige KraftfahrerInnen. Das Gruppenangebot ist ein Kooperationsprojekt mit dem Gesundheitsamt des Lahn-Dill-Kreises. Es ist abgestimmt mit der Führerscheinstelle des Lahn-Dill-Kreises und den Medizinisch-Psychologischen Instituten in Gießen und Siegen;

1991
Beginn des Betreuten Wohnens in Wohngruppenform und in Form von Betreutem Einzelwohnen gemäß LWV-Vereinbarung.

1992 - 94
Ausbau des Hauskomplexes Ernst-Leitz-Straße 50 Integration aller Angebote in einem Haus: Jugend- und Drogenberatungsstelle, Suchtberatungsstelle, Gruppenräume, Beratungsräume für Betreutes Wohnen

seit 1992
Auf- und Ausbau der psychosozialen Begleitung von substituierten Opiatabhängigen; Kooperation zwischen ärztlichen Behandlern und psychosozialen Begleitdiensten im landkreisbezogenen Arbeitskreis Methadon/Fachteam Methadon.

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1995/97
Ausbau und Qualifizierung des ambulanten psychosozialen Rehabilitationsangebotes für substituierte Opiatabhängige durch die Beratungsstelle und das Betreute Einzelwohnen. Aufbau von Betreutem Einzelwohnen für substituierte Opiatabhängige (10 Betreuungsplätze). Erarbeitung und Vereinbarung der "Methadon-Standards" für die ärztliche Substitutionsbehandlung und die psychosoziale Betreuung von opiatabhängigen Personen. Im Jahre 1995 Gründung einer Selbsthilfegruppe für erwachsene alkohol- und medikamentenabhängige Personen und deren PartnerInnen. 1997 Gründung einer Selbsthilfegruppe für erwachsene alkohol- und medikamentenabhängige Frauen und Frauen mit Co-Abhängigkeitsproblematik .

1997
Vereinbarung eines gemeinsamen Dokumentationsstandards zwischen der Suchthilfe Wetzlar e.V., dem Sozialpsychiatrischen Dienst am Gesundheitsamt des Lahn-Dill-Kreises und der Drogenberatungsstelle des Evangelischen Dekanats Dillenburg. Suchthilfeplanung für den Lahn-Dill-Kreis 1997 inklusive Arbeitsfeld- und Kooperationsabsprachen aller Einrichtungen

1997/99

Teilnahme am Begleitprogramm des PARITÄTISCHEN Landesverbandes Hessen e.V. zur Qualitätssicherung und -Entwicklung PARITÄTISCHER Einrichtungen.

1999
Erweiterung des Betreuten Wohnens für substituierte opiatabhängige Personen um 6 Plätze, Stand: 16 Plätze für substituierte Opiatabhängige

2000
Beginn des Aufbaus eines Qualitätsmanagementsystems gemäß DIN EN ISO 2000. Begleitung durch die PARITÄTISCHE Gesellschaft für Qualität mbH (PQ-Sys). Die Fachstelle für Suchtprävention wird eingerichtet.

2001
Einführung vernetzter EDV-gestützter Klientel-, Verlaufs- und Leistungsdokumentation mit dem System HORIZONT bei der Suchthilfe Wetzlar e.V. Mitgliedschaft der Suchthilfe Wetzlar e.V. im Gemeindepsychiatrischen Verbund Lahn-Dill.

2002
Das Betreute Wohnen wird auf 38 Plätze erweitert. Erster regionaler Arbeitskreis Suchtprävention wird in Solms gegründet.
"suchthilfe-wetzlar.de" geht online.

2003
Das Betreute Wohnen wird auf 46 Plätze erweitert. Die Operation „Sichere Zukunft" des Landes Hessen führt neben anderen Finanzierungskürzungen zu einer Personalreduktion von 1 Fachkraftstelle ab 2004 in der Beratungsstelle.

2004
Der Mittelhessische Therapieverbund Sucht zur ambulanten und stationären Behandlung von alkohol- und medikamentenabhängigen Männern und Frauen mit den Standorten Eschenburg, Gießen, Wetzlar und Dillenburg wird geschlossen. Grundlage hierfür ist ein Kooperationsvertrag zwischen der Klinik Eschenburg und der Suchthilfe Wetzlar e.V. Die stationäre und ambulante Behandlung liegt in der ärztlichen Verantwortung der Klinik Eschenburg, die therapeutischen Leistungen werden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Klinik und der Suchthilfe Wetzlar e.V. erbracht.

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2005
Seit Januar 2005 besteht die kooperative Substitutionsambulanz zwischen dem Verein Arbeit und Erziehungshilfe e.V. Frankfurt und der Suchthilfe Wetzlar e.V. integriert im Suchthilfezentrum Wetzlar, Ernst-Leitz-Straße 48a/50. Die medizinische Behandlung wird durch die Substitutionsambulanz des VAE (ärztliche Leitung Dr. Klaus Schäfer/Fachklinik für Drogenentzug des VAE in Waldsolms-Hasselborn/Lahn-Dill-Kreis) durchgeführt. Für die psychosoziale Hilfebedarfserhebung und psychosoziale Begleitung ist das Suchthilfezentrum der Suchthilfe Wetzlar e.V. zuständig. Die Ambulanz verfügt aktuell über ein Behandlungsangebot für bis zu 75 opiatabhängige Personen.

Zwischen der Suchthilfe Wetzlar e.V., der Klinik Eschenburg, dem VAE (Verein Arbeit und Erziehungshilfe e.V. in Frankfurt), dem Diakonischen Werk Dillenburg-Herborn, der Arbeitsloseninitiative im Lahn-Dill-Kreis (WALI) und dem Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft e.V./Regionalbüro Wetzlar (bwhw), als zertifiziertem und von allen Rehaträgern anerkanntem Anbieter an beruflichen Rehabilitationsmaßnahmen, besteht mit Wirkung des Jahres 2005 eine verbindliche Kooperation zur Verknüpfung von medizinischer, sozialer und beruflicher Rehabilitation von Menschen mit Abhängigkeitsproblematiken.

Das Spektrum der vorgehaltenen Dienstleistungsangebote wird erweitert auf:

  • Gruppenangebot für suchtmittelauffällige KraftfahrerInnen als Kooperationsprojekt mit der Abteilung Gesundheit des Lahn-Dill-Kreises und in Abstimmung mit den Medizinisch-Psychologischen Instituten in Gießen und Siegen, wie auch der Führerscheinstelle beim Staatlichen Landrat des Lahn-Dill-Kreises;
  • therapeutisches Gruppenangebot für Frauen mit Ess-Störungen und weiterer Suchtproblematik;
  • Ambulantes Einzel- und Gruppenprogramm zum kontrollierten Trinken (EKT/AKT nach Prof. Dr. Körkel);
  • Gruppenprogramm zur Raucherentwöhnung „Rauchfrei in zehn Schritten" BZgA (IFT);
  • betriebliches Schulungsprogramm zur Prävention und Intervention bei substanzbezogenen Störungen im betrieblichen Alltag.

2006
Das Dienstleistungsangebot Suchtprävention und Suchthilfe im Betrieb wird seitens der Stadt Wetzlar 2006 in Anspruch genommen. In den Jahren 2006 und 2007 werden alle Führungskräfte der Stadt Wetzlar durch die Suchthilfe Wetzlar e.V. geschult. Das Schulungsprogramm wurde von der Suchthilfe Wetzlar e.V. in Kooperation mit der Abteilung Gesundheit des Lahn-Dill-Kreises durchgeführt.

Auf Initiative der Suchthilfe Wetzlar e.V. wird eine ständige Arbeitsgruppe der ambulanten Suchthilfeträger Suchthilfe Wetzlar e.V. und Diakonisches Werk Dillenburg-Herborn mit den Jugendhilfeträgern Lahn-Dill-Kreis und Stadt Wetzlar etabliert. Ihr Ziel ist die abgestimmte Weiterentwicklung der zielgruppenspezifischen Angebotsstruktur und deren Evaluierung.

Gemäß der aktualisierten Leistungsbeschreibung für das Suchthilfezentrum Wetzlar 2005 wird ab 2006 für unter 21-jährige junge volljährige Menschen mit Abhängigkeitsproblematik und entsprechendem Hilfebedarf in Kooperation mit der öffentlichen Jugendhilfe die ambulante sozialpädagogische Intensivbetreuung von jungen volljährigen Menschen mit Abhängigkeitsproblematiken (asI) angeboten.

Im Mai 2006 wird der Vertrag zur Gründung des Reha-Verbund-Sucht im Lahn-Dill-Kreis mit ausdrücklicher Zustimmung, Förderung und Unterstützung durch den Lahn-Dill-Kreis, die Lahn-Dill-Arbeit GmbH und die Agentur für Arbeit/Wetzlar geschlossen.

Aufgabe des Reha-Verbund-Sucht im Lahn-Dill-Kreis ist die Gewährleistung von bedarfsgerechten und wirtschaftlichen Angeboten zur Versorgung von Menschen mit Abhängigkeitsproblematiken im Lahn-Dill-Kreis mit dem Ziel, die medizinische, soziale und berufliche Rehabilitation von Menschen mit Abhängigkeitsproblematiken aus „einer Hand“ in optimaler Ressourcennutzung durch verbindliche und koordinierte Kooperation zu verwirklichen. Der Reha-Verbund-Sucht wurde auf Initiative der Suchthilfe Wetzlar e.V. gegründet.

Den Reha-Verbund-Sucht im Lahn-Dill-Kreis bilden

  • das „Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft e.V., Außenstelle Mittelhessen, Regionalbüro Wetzlar“;
  • das „Diakonische Werk Dillenburg-Herborn, Dekanatsstelle des Diakonischen Werkes in Hessen und Nassau e.V.“;
  • die „Klinik Eschenburg mit Fachambulanz und Adaptionseinrichtung für die Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen“;
  • die „Suchthilfe Wetzlar e.V./Suchthilfezentrum Wetzlar“;
  • der „Verein Arbeits- und Erziehungshilfe e.V.“,
  • die „WALI - Arbeitsloseninitiative im Lahn-Dill-Kreis“.

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2007
Zur Schaffung eines ausreichenden Suchtberatungsangebots im Sinne der flankierenden Leistungen nach § 16 SGB II wird zwischen dem Lahn-Dill-Kreis und der Suchthilfe Wetzlar e.V. ein ergänzender Finanzierungsvertrag geschlossen. Ebenso wird die Arbeit der Fachstelle für Suchtprävention durch einen Finanzierungsvertrag zwischen dem Lahn-Dill-Kreis und der Suchthilfe Wetzlar e.V. gesichert.

Im Rahmen des Qualitätsmanagements der Suchthilfe Wetzlar e.V. wurde in 2007 eine Kunden- und MitarbeiterInnenbefragung durchgeführt, die zu ausgesprochen positiven Ergebnissen führte und zur Weiterentwicklung der Arbeit beitrug.

Das 2006 in den Angebotskatalog aufgenommene Projekt „FreD - Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumenten“ wird 2007 realisiert. Seit 2007 werden jährlich zwei bis drei FreD-Projekte durchgeführt.

Nach Abschluss des betrieblichen Schulungsprogramms Prävention und Suchthilfe mit den Führungskräften der Stadt Wetzlar wurde in Kooperation mit der Stadt Wetzlar am 18.06.2007 eine Fachtagung zur Thematik Sucht in der Arbeitswelt durchgeführt, die eine große Resonanz fand.

Um möglichst allen KundInnen der Suchthilfe Wetzlar e.V. ein zeitnahes und passgenaues Unterstützungsangebot machen zu können, wird die Sprechzeit für Erstkontakte Mittwoch nachmittags erweitert, die Erstgespräche diagnostisch qualifiziert und bestimmte Dienstleistungen auf Gruppenangebote umgestellt, die in direktem Anschluss an das Erstgespräch wahrgenommen werden können. Besonders zu nennen sind hierbei die Reha-Vorbereitungs- und Vermittlungsgruppe (Vermittlung in ambulante und stationäre Rehabilitation) und die Informations- und Motivationsgruppe (Standortbestimmung des eigenen Konsumverhaltens im Prozess einer möglichen Abhängigkeitsentwicklung).

Das gesetzte Ziel, mit jedem neuen Klienten innerhalb von 14 Tagen ein Erstgespräch durchzuführen wird seit 2007 in 100 % aller Fälle erreicht, in 80 % aller Fälle findet das Erstgespräch innerhalb einer Woche statt
.

2008
Das Kindesschutzkonzept der Suchthilfe Wetzlar e.V. wird in 2008 verabschiedet und veröffentlicht. Mit der öffentlichen Jugendhilfe des Lahn-Dill-Kreises und der Stadt Wetzlar wird eine vertragliche Vereinbarung zur Umsetzung des Schutzauftrags nach § 8a SGB VIII getroffen.

Das Projekt Realize it - Kurzintervention bei Cannabismissbrauch und Cannabisabhängigkeit wird in den Angebotskanon der Suchthilfe Wetzlar e.V. aufgenommen und durchgeführt.

Die jährliche Spendensammlung unter dem Motto „Helft uns helfen“ der Zeitungsgruppe Mittelhessen (Wetzlarer Neue Zeitung/WNZ) unterstützt im Jahre 2008 die in ihrem Einzugsgebiet arbeitenden Suchthilfevereine. Die Suchthilfe Wetzlar e.V. wird aus dieser Spendenaktion mit 8.500,- € unterstützt.

2009
Der Lahn-Dill-Kreis nimmt das Dienstleistungsangebot Prävention und Suchthilfe im Betrieb wahr und lässt 2009 alle Führungskräfte schulen. Das Schulungsprogramm wird von der Suchthilfe Wetzlar e.V. in Kooperation mit der Abteilung Gesundheit des Lahn-Dill-Kreises durchgeführt.

Im Rahmen der Aktionswoche Alkohol 2009 wird am 18.06.2009 der Aktionstag Alkohol im Forum Wetzlar veranstaltet. Der Aktionstag wurde durch die Suchthilfe Wetzlar e.V. organisiert und mit Unterstützung des Forums Wetzlar, unter Beteiligung aller Suchthilfeorganisationen des Lahn-Dill-Kreises, des Reha-Verbund-Sucht im Lahn-Dill-Kreis und mit Unterstützung durch Schulen durchgeführt.

Im September 2009 beginnt das zweite Selbsthilfegruppenangebot innerhalb der Suchthilfe Wetzlar e.V.

In Kooperation mit der Stadt Wetzlar wird im Rathaus der Stadt Wetzlar am 29.09.2009 durch die Fachstelle für Suchtprävention der Fachtag Medienkonsum veranstaltet, der große Resonanz fand.

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2010
Die Trägerschaft der Substitutionsambulanz im Suchthilfezentrum Wetzlar durch den vae endet im Juni 2010. Ab Juli 2010 wird die Substitutionsambulanz in eigenständiger Regie durch Dr. Klaus Schäfer (ärztliche Leitung der Fachklinik für Drogenentzug des vae in Waldsolms-Hasselborn) fortgeführt.

Die Platzzahl im Betreuten Wohnen ist auf 62 Plätze erweitert.

2011
Das Projekt HaLT - Hart-am-LimiT zur Prävention und Frühintervention bei jugendlichen RauschtrinkerInnen wird gemäß Rahmenvereinbarung des Hessischen Sozialministeriums mit Unterstützung des Lahn-Dill-Kreises und der Lahn-Dill-Kliniken im Lahn-Dill-Kreis implementiert. Die Fachstelle für Suchtprävention der Suchthilfe Wetzlar e.V. übernimmt die Koordination der proaktiven (präventiven) Aktivitäten in den Kommunen des Lahn-Dill-Kreises. Die Beratungsstellen der Suchthilfe Wetzlar e.V. und des Diakonischen Werks Dillenburg-Herborn in Dillenburg führen die Frühintervention bei jugendlichen RauschtrinkerInnen durch.

Die Fachstelle für Suchtprävention beteiligt sich an der Aktionswoche Alkohol 2011.

Das Gruppenangebot für suchtmittelauffällige Kraftfahrer wird entsprechend des Bedarfs in MPU-Einzelberatung umgewandelt.
Die Suchthilfe Wetzlar e.V. schließt genauso wie der Deutsche Kinderschutzbund Wetzlar und die Beratungsstelle für Ehe, Familien- und Lebensfragen mit dem Jugendamt der Stadt Wetzlar eine Vereinbarung zur Sicherstellung des Datenschutzes nach § 61 Abs. 3 SGB VIII ab.

Im Rahmen des Qualitätsmanagement der Suchthilfe Wetzlar e.V. wird in 2011 eine erneute Kundenbefragung durchgeführt, die zu noch verbesserten Ergebnissen führt als die Kundenbefragung 2007 und damit die Wertschätzung der KundInnen für die verbesserte Angebotsstruktur zum Ausdruck bringt.

2012
Für 2012 ist eine erneute MitarbeiterInnen-Befragung im Rahmen des Qualitätsmanagements vorgesehen.
Die Suchthilfe Wetzlar e.V. übernimmt die Initiative in unserer Region für die Lebenslagen von Kindern in suchtbelasteten Familien zu sensibilisieren, z.B. durch Vorträge, Fachveranstaltungen und Fortbildungen.
Der Festakt zum 40-jährigen Bestehen der Suchthilfe Wetzlar e.V. findet am 01. Oktober 2012 in den Stadthallen Wetzlar statt.

 

 

 

 

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