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Rufen
Sie sich Ihre eigene Jugend ins Gedächtnis
Versetzen Sie sich in die Zeit Ihrer eigenen Jugend.
Was haben Sie damals vor Ihren Eltern verheimlicht? Was haben
Sie Ihren Eltern erzählt? Ihre Kinder werden sich sicherlich
nicht anders verhalten. Tatsächlich fragen Jugendliche
in der Phase der Pubertät in Sachen Liebe, Sexualität
und Drogen zu 85% nicht etwa ihre Eltern oder andere Erwachsene,
sondern Gleichaltrige. Lesen Sie dazu auch
den Beitrag "Pubertät" auf stern-online.de
>>
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Eine
gute Gesprächssituation schaffen
Fragen, die uns auf der Seele liegen, lassen sich
nicht zwischen Tür und Angel besprechen. Nehmen Sie sich
Zeit und reden Sie miteinander, wenn alle Beteiligten entspannt
und nicht "auf dem Sprung" sind. Setzen Sie sich möglichst
ungezwungen zusammen, denn konfrontative Gespräche mit
beiden Eltern auf der einen und dem Kind / Jugendlichen auf
der anderen Seite können wie ein Verhör wirken.
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Die
eigenen Sorgen klar formulieren
Sprechen Sie offen von Ihren Sorgen um das
Wohl Ihres Kindes, ohne Ihren Sohn / Ihre Tochter mit Verdächtigungen,
Vermutungen und Unterstellungen zu "überfallen".
Geben Sie Ihrem Kind keinen Anlass zum Lügen, um sich zu
verteidigen oder um Ihre Befürchtungen zu zerstreuen.
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Die
Situation klären ohne Geständnisse zu erzwingen
Geben Sie sich nicht mit vorschnellen oder
unklaren Aussagen zufrieden, wenn Sie Fragen an Ihr Kind haben.
Erzwungene Geständnisse, die Ihr Kind zum "Schuldigen
machen", bringen jedoch nichts.
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Nicht
provozieren lassen!
Jugendliche können ganz schön
nerven - besonders ihre Eltern! Lassen Sie sich nicht aus dem
Konzept bringen oder provozieren. Gerade bei einem Thema wie
Suchtmittel ist ein kühler Kopf wichtig. Schließlich
wollen Sie sich nicht mit Ihrem Kind streiten um Recht zu behalten,
sondern gemeinsame Regeln für das Zusammenleben suchen.
Lesen Sie dazu auch den Beitrag "Pubertät" auf
stern-online.de
>>
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Das
eigene Konsum-/ Suchtverhalten offen ansprechen
Wenn Sie nicht selbst darüber sprechen,
wird es Ihr Kind tun. Sicherlich werden die meisten Eltern kaum
Erfahrungen mit illegalen Suchtmitteln haben. Von daher ist
es wichtig, den eigenen Umgang mit Alkohol, Tabak oder Medikamenten
zu überdenken.
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Informationen
einfließen lassen ohne ein "Expertengespräch"
zu beginnen
Sachkenntnis über die Zusammensetzung
und Wirkung von Suchtmitteln und vor allem über die Risiken
des Konsums sind wichtig. Damit können Sie wichtige Informationen
an Ihr Kind weitergeben und zugleich das Gespräch auf einer
sachlichen Ebene halten. Mit Ihrem Kind über Drogen zu
"fachsimpeln" und gegenseitige Wissenslücken
aufzuspüren, trägt jedoch nicht dazu bei, für
das Thema Drogen eine gemeinsame Lösung zu finden. Jede
Droge birgt ihre Risiken. Es macht keinen Sinn, sich darüber
die Köpfe heiß zu reden, welcher Suchtstoff schlimmer,
bzw. weniger schlimm ist.
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Ein
gemeinsames Ziel ansteuern
Mit einem einzigen Gespräch lässt
sich keine umfassende Lösung des Problems Suchtmittelkonsum
finden. Steuern Sie daher Teilziele an: Es ist schon ein großer
Schritt, wenn Sie Ihren Standpunkt zum Thema Suchtmittel klar
zum Ausdruck gebracht haben. Bleiben Sie im Gespräch mit
Ihrem Kind, stellen Sie gemeinsame Regeln für das Verhalten
zu Hause auf und bieten Sie Ihrem Kind bei bleibenden Problemen
alternative Gesprächspartner an, z.B. in einer Beratungsstelle.
Tipp: Wenn Sie selbst rauchen und bemerken, dass
Ihr Kind dies ebenfalls tut, hören Sie doch einfach gemeinsam
auf. Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Ja
ich werde rauchfrei - Eine
Kampagne der BZgA.
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