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Daten
und Fakten in Kürze:
|
Alkoholverbrauch (je
Einwohner an reinem Alkohol)
|
|
1998
|
1999
|
2000
|
|
10,6 Liter
|
10,6 Liter
|
10,5 Liter
|
(Quelle: ifo Institut,
München)
|
Alkoholsteuern
(in Mio. DM)
|
| |
1998
|
1999
|
2000
|
| Biersteuer |
1.662
|
1.655
|
1.650
(-0,3%)
|
| Schaumweinsteuer |
1.028
|
1.067
|
934
(-12,5%)
|
| Branntweinsteuer |
1.028
|
1.067
|
4.207
(-3,7%)
|
| Gesamt |
7.116
|
7.089
|
6.791
(-4,2%)
|
|
Verbrauch
je Einwohner an Bier, Wein, Schaumwein und Spirituosen
(Liter)
|
| |
1998
|
1999
|
2000
|
| Bier |
127,5
|
127,5
|
125,5
|
| Wein |
18,1
|
18,0
|
19,0
|
| Schaumwein |
4,7
|
4,9
|
4,1
|
| Spirituosen |
6,0
|
5,9
|
5,8
|
|
Werbeaufwendungen
für alkoholische Getränke (in Mio. DM)
|
| |
1998
|
1999
|
2000
|
| Spirituosen |
242
|
216
|
244
|
| Bier |
843
|
744
|
758
|
| Sekt |
94
|
83
|
60
|
| Wein |
48
|
42
|
105
|
| Gesamt |
1.227
|
1.085
|
1.167
|
(Quelle: Nielsen-Werbeforschung
S+P, Hamburg)
|
Konsumenten,
Missbraucher, Abhängige
|
| Altersgruppen |
18-59
J.
|
18-69
J. (Hochrechnung)
|
| Riskanter
Konsum, insgesamt |
7,8
Mio. (16%)
|
9,3
Mio.
|
| davon
missbräuchlicher Konsum |
2,4
Mio. (5%)
|
2,7
Mio.
|
| davon
abhängiger Konsum |
1,5
Mio. (3%)
|
1,6
Mio
|
(Quelle: Alkoholkonsum und alkoholbezogene Störungen in Deutschland,
Schriftenreihe des BMG. Band 128, Nomos-Verlag, 2000) |
Mortalität
Jährlich sterben ca. 42.000 Personen,
deren Tod direkt (z. B. durch Alkoholmissbrauch) oder
indirekt (z.B. durch einen alkoholisierten Unfallverursacher)
in Verbindung zum Alkoholkonsum steht.
(Quelle: Alkoholkonsum
und alkoholbezogene Störungen in Deutschland, Schriftenreihe
des BMG. Band 128, Nomos-Verlag, 2000)
Volkswirtschaftliche
Kosten
Die Kosten alkoholbezogener Krankheiten
(ohne Kriminalität und intangible Kosten) werden pro Jahr
auf ca. 40 Mrd. DM geschätzt. Der größte Teil des volkswirtschaftlichen
Schadens bezieht sich mit 13,7 Mrd. DM auf die alkoholbezogene
Mortalität.
(Quelle: Alkoholkonsum und alkoholbezogene Störungen in
Deutschland, Schriftenreihe des BMG. Band 128, Nomos-Verlag,
2000)
|
Pro-Kopf-Verbrauch
(je Einwohner und Jahr)
|
| |
1998
|
1999
|
2000
|
| Zigaretten |
1.687 Stück
|
1.770 Stück
|
1.699 Stück
|
| Zigarren
und Zigarillos |
24 Stück
|
28 Stück
|
31 Stück
|
| Feinschnitt |
180 g
|
171 g
|
178 g
|
| Pfeifentabak |
12 g
|
12 g
|
11 g
|
2000 wurden in Deutschland
knapp 140 Mrd. Zigaretten geraucht. 1999 lag der Verbrauch
bei 145 Mrd. Zigaretten.
(Quelle: Statistisches Bundesamt)
|
Ausgaben für Tabakwaren
|
|
1998
|
1999
|
2000
|
|
38,9 Mrd. DM
|
41,2 Mrd. DM
|
40,6 Mrd. DM
|
Allein die 15-24jährigen
Raucher und Raucherinnen gaben 2000 rund 4 Mrd. DM für
Tabakwaren aus.
(Quelle: Statistisches Bundesamt)
|
Tabaksteuern
|
|
1998
|
1999
|
2000
|
|
21,6 Mrd. DM
|
22,8 Mrd. DM
|
22,4 Mrd. DM
|
|
Der Steueranteil
am Einzelhandelspreis von Zigaretten in Deutschland
beträgt 69,4 %.
(Quelle: Statistisches Bundesamt)
|
Werbeausgaben
Werbeausgaben für Sponsoring, Außenwerbung, Kino, Zeitungen,
Zeitschriften, Radio und Fernsehen (weitere Zahlen liegen
nicht vor)
|
|
1997
|
1999
|
|
682 Mio. DM
|
615 Mio. DM
|
(Quelle: Nielsen-Werbeforschung
S+P, Hamburg)
|
Ausgaben der Tabakindustrie allein
für Werbung in Zeitungen,
Zeitschriften, Radio und Fernsehen (incl. Diversifikationsprodukte)
|
|
1997
|
1999
|
2000
|
|
122 Mio. DM
|
107 Mio. DM
|
123 Mio. DM
|
|
Anteil
der Nichtraucher
Unter Einbeziehung der Säuglinge und Kinder sind
76,5% der Bevölkerung Nichtraucher, 71,4 % der männlichen
und 81,4 % der weiblichen Bevölkerung
(Quelle: Mikrozensus 1999)
Anteil
der Raucher
Der Anteil der Raucher beträgt 39 % bei den Männern
und 31 % bei den Frauen. Hochgerechnet auf die Bevölkerung
(18 bis 59-Jahre) sind dies 16,7 Mio. Raucher (9,5
Mio. Männer und 7,2 Mio. Frauen), von denen 5,8
Mio. (35 %) starke Raucher (mehr als 20 Zigaretten
pro Tag) sind. Die meisten Raucher finden sich in
der Altersgruppe der 18 bis 20-Jährigen (45 %).
(Quelle: Repräsentativerherbung zum Gebrauch psychoaktiver
Substanzen bei Erwachsenen in Deutschland 2000,
Sucht - Zeitschrift für Wissenschaft und Praxis,
47, Sonderheft 1)
Mortalität
In Deutschland ist jährlich mit ca. 111.000 tabakbedingten
Todesfällen (43.000 durch Krebs, 37.000 durch Kreislauferkrankungen
und 20.000 durch Atemwegserkrankungen) zu rechnen.
(Quelle: R. Peto et al, 1994)
Volkswirtschaftliche
Kosten
Die Kosten in Folge tabakbedingter Krankheiten
und Todesfälle beliefen sich für 1993 auf knapp
34 Mrd. DM (Welte et al., 2000). Ruff et al. (2000)
ermittelten für das Jahr 1996 tabakbedingte Kosten
in Höhe von 32,5 Mrd. DM.
6-8% aller verordneten Arzneimittel
besitzen ein Missbrauchs- und Abhängigkeitspotential,
vor allem Benzodiazepine und Codein. Alle psychotropen Arzneimittel
wie z. B. Schlafmittel und Tranquilizer vom Benzodiazepin- und Barbitursäure-Typ,
zentral wirkende Schmerzmittel, Codeinhaltige Medikamente oder auch
Psychostimulantien sind rezeptpflichtig. Rund 1/3 dieser Mittel
wird nicht wegen akuter Probleme, sondern langfristig zur Suchterhaltung
und zur Vermeidung von Entzugserscheinungen verordnet
(Quelle: Glaeske, Psychotrope und andere Arzneimittel mit Mißbrauchs-
und Abhängigkeitspotential, Jahrbuch Sucht 2002, Neuland 2001)
|
Gesamtumsatz Arzneimittelpackungen
|
| |
1999
|
2000
|
| Arzneimittelpackungen |
1,58 Mrd. DM
|
1,59 Mrd. DM
|
| Gesamtumsatz |
ca. 53 Mrd. DM
|
ca. 52 Mrd. DM
|
2000 wurden
etwa 36% der Arzneimittelpackungen ohne Rezept im
Rahmen der Selbstmedikation (ca. 8,8 Mrd. DM Umsatz,
Anteil am Gesamtumsatz: knapp 16%) verkauft. Für
diese Mittel wurden 1999 rund 815 Mio. DM für Publikumswerbung
ausgegeben.
(Quelle: Glaeske, Psychotrope und andere Arzneimittel
mit Mißbrauchs- und Abhängigkeitspotential, Jahrbuch
Sucht 2002, Neuland 2001)
Medikamentenabhängige
Insgesamt ca. 1,4 Mio., davon ca. 1,1 Mio. Abhängige
von Benzodiazepinderivaten und 300.000 von anderen
Arzneimitteln.
(Quelle: Schätzung der DHS; Glaeske, Psychotrope
und andere Arzneimittel mit Mißbrauchs- und Abhängigkeitspotential
Jahrbuch Sucht 2002, Neuland 2001)
|
Rauschgiftdelikte ( Verstöße
gegen das BtmG)
|
|
1998
|
1999
|
2000
|
|
216.682 Fälle
|
226.563 Fälle
|
244.336 Fälle
|
|
Direkte Beschaffungskriminalität
|
|
1998
|
1999
|
2000
|
|
3.286 Fälle
|
2.991 Fälle
|
2.581 Fälle
|
(Quelle: Polizeiliche
Kriminalstatistik)
|
Polizeiliche Sicherstellungen
|
| |
1998
|
1999
|
2000
|
| Heroin: |
686 kg
|
796 kg
|
796 kg
|
| Kokain: |
1.133 kg
|
1.979 kg
|
913 kg
|
| Synthetische Drogen: |
310 kg
|
360 kg
|
217 kg
|
| Ecstasy: |
419.329 KE
|
1.470.507 KE
|
1.634.683 KE
|
| Cannabisharz: |
6.110 kg
|
4.885 kg
|
8.525 kg
|
| Cannabiskraut: |
14.897 kg
|
15.022 kg
|
5.871 kg
|
(Quelle: Falldatei
Rauschgift)
|
Erstauffällige Konsumenten harter
Drogen
|
|
1998
|
1999
|
2000
|
|
20.943 Fälle
|
20.573 Fälle
|
22.584 Fälle
|
(Quelle: Falldatei Rauschgift)
|
Mortalität
|
|
1998
|
1999
|
2000
|
|
1.674 Fälle
|
1.812 Fälle
|
2.030 Fälle
|
(Quelle: Falldatei Rauschgift)
Zahl
der Abhängigen
Ca. 250.000 bis 300.000 Personen in Deutschland
gehören zu den Konsumenten harter Drogen. Hierzu
zählen Heroin, andere Opiate, Kokain, Amphetamin
und Ecstasy. Eine Untergruppe davon bilden etwas
100.000 - 150.000 Abhängige, die mit hoher Intensität
Drogen konsumieren oder eine hoch riskante Konsumform
aufweisen.
Ca. 2 Mio. Menschen konsumierten innerhalb der letzten
12 Monate (bezogen auf den Erhebungszeitraum 1996)
Cannabis, etwa 270.000 davon sind Dauerkonsumenten.
(Quelle: Schätzverfahren und Schätzungen 1997 zum
Umfang der Drogenproblematik in Deutschland, SUCHT,
Sonderheft 2, 43. Jahrg., Dez. 1997)
|
Gesamtumsatz auf dem Glücksspielmarkt
(ohne Soziallotterien)
|
| |
1998
|
1999
|
2000
|
| |
46,7 Mrd.
DM
|
49,9 Mrd.
DM
|
52,7 Mrd.
DM
|
| davon entfallen: |
| auf Spielbanken |
17.200 Mio. DM
|
19.200 Mio. DM
|
21.270 Mio. DM
|
auf Geldspielautomaten
mit Gewinnmöglichkeit |
10.500 Mio. DM
|
10.500 Mio. DM
|
10.500 Mio. DM
|
auf den Deutschen
Lotto-
und Toto-Block |
13.877 Mio. DM
|
15.081,6 Mio. DM
|
15.895,6 Mio. DM
|
(Quelle: Archiv- und Informationsstelle der deutschen
Lotto- und Toto-Unternehmen, Institut für Wirtschaftsforschung,
eigene Erhebung Meyer)
|
Einnahmen des Staates aus Glücksspielen
(Rennwett- und Lotteriesteuer, Spielbankenabgabe, Gewinnabgabe
verschiedener Lotterien)
|
|
1998
|
1999
|
2000
|
|
7,527 Mrd. DM
|
8,290 Mrd. DM
|
8,683 Mrd. DM
|
(Quelle 1998: Statistisches Bundesamt, Quelle 1999: siehe
Meyer, Glücksspiel - Zahlen und Fakten, Jahrbuch Sucht 2001,
Neuland 2000) |
Einnahmen des Staates
aus Vergnügungs-, Umsatz- und Gewerbesteuerzahlung der Unterhaltungsautomatenwirtschaft
nach Einschätzung des Instituts für Wirtschaftsforschung
|
|
1998
|
1999
|
2000
|
|
ca. 1.344 Mrd. DM
|
ca. 1,360 Mrd. DM
|
ca. 1,375 Mrd. DM
|
(Quelle: Verband der Deutschen Automatenindustrie)
|
Anzahl
Pathologischer Glücksspieler
Verläßliche Angaben über die Anzahl pathologischer Spieler und
Spielerinnen in Deutschland liegen nicht vor. Die Angaben vorliegender
Untersuchungen und Schätzungen differieren zwischen 25.000 und
130.000 Personen.
(Quelle: Bühringer, G; Türk, D., Geldspielautomaten - Freizeitvergnügen
oder Krankheitsverursacher? Göttingen, 1999 / eigene Berechnungen,
Meyer, Glücksspiel - Zahlen und Fakten, Jahrbuch Sucht 2002,
Neuland 2001)
|
|