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Ambulante Nachsorge Sucht


Ambulante Nachsorge erfolgt gemäß des gemeinsamen Rahmenkonzepts der Deutschen Rentenversicherung und der gesetzlichen Krankenversicherung zur Nachsorge im Anschluss an eine medizinische Rehabilitation Abhängigkeitskranker vom 31. Oktober 2012. Sie beinhaltet einen sozialtherapeutischen Arbeitsansatz, bei dem planvoll und zielgerichtet vorgegangen wird. Ambulante Nachsorge erfolgt bei Abhängigkeitserkrankten, bei denen die Rehabilitationsziele erreicht sind, grundsätzlich im Anschluss an eine stationäre oder ganztägig ambulante medizinische Rehabilitation. Sie wird über den seitens des Kostenträgers bewilligten Zeitraum durchgeführt.

In der Nachsorge werden die in der Rehabilitation erworbenen Verhaltensweisen und Einstellungen erprobt, nachhaltig gesichert und weiter gefestigt, so dass rückfallgefährdende Situationen und Krisen durch erlernte Kompetenzen angemessen bewältigt werden können. Die Nachsorge unterstützt Abhängigkeitserkrankte beim Transfer des Erlernten in den Alltag und bei der Sicherung des Rehabilitationserfolgs.

Rechtsgrundlagen der Nachsorge sind die entsprechenden Vorschriften des SGB V, SGB VI und SGB IX.

Die Nachsorge folgt den Dimensionen des bio-psycho-sozialen Modells der funktionalen Gesundheit der WHO, so, wie sie in der internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) niedergelegt sind.

Nachsorge erfolgt in Form von Gruppen- und Einzelgesprächen, die der Sicherung und Festigung der in der medizinischen Rehabilitation erworbenen Verhaltensweisen und Einstellungen dienen. Ziel der Nachsorge ist die dauerhafte Erhaltung und Festigung der Abstinenz. Dies wird im Besonderen durch die Unterstützung in Krisen, durch die Verhinderung von Rückfällen, durch die Erhaltung der Abstinenzmotivation und, soweit vorhanden, der Erwerbsfähigkeit erreicht.

 


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Zielgruppen

  • Alkohol- und/oder medikamentenabhängige Personen, die eine stationäre Rehabilitation erfolgreich abgeschlossen haben.

 

Ziele

Durch die ambulante Rehabilitation sind zu erreichen
  • Stabilisierung der Suchtmittelabstinenz;
  • Erhalt der Erwerbsfähigkeit;
  • Eingliederung in und Erhalt eines tragfähigen sozialen Umfelds

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Vorgehen / Maßnahmen

  • Einzel-, Angehörigen- und Gruppengespräche;
  • Inanspruchnahme ergänzender Angebote (z.B. Selbsthilfegruppe, Erziehungsberatung, Eheberatung, Schuldnerberatung, Betreutes Wohnen, etc.)

 

 

Kontakt:

 

Suchthilfe Wetzlar e.V.
Jugend-, Drogen & Suchtberatungsstelle

Ernst-Leitz-Str. 50
35578 Wetzlar

Tel.: 0 64 41/ 2 10 29- 0
Fax.: 0 64 41/ 2 10 29- 79

E-Mail: mail@suchthilfe-wetzlar.de

Ihre AnsprechpartnerInnen:

Ingrid Müller
Dipl.-Pädagogin
Gestalt- und Familientherapeutin,
Klinische Hypnose (MEG)
Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin (PsychThG)

Detlev Baumann
Dipl.-Sozialarbeiter
Sozialtherapeut Sucht (GVS)

Stephan Aul
Dipl.-Sozialpädagoge
Sozialtherapeut (GWG)
Kunsttherapeut (akt)

Martin Kraus
Dipl.-Psychologe
Psychotherapeut (PsychThG)



 

 

 

Öffnungszeiten:
Montag und Donnerstag:
09.00 - 12.00 Uhr und 13.00 - 17.00 Uhr

Dienstag und Freitag:
09.00 - 12.00 Uhr

Mittwoch:
13.00 - 17.00 Uhr
weitere Termine nach Vereinbarung

Sprechzeit für Erstkontakte:

Mittwoch:
13.00 - 16.00 Uhr


 

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