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Beratungsangebot für suchtmittelauffällige Kraftfahrer


In Absprache mit den Begutachtungsstellen für Fahreignung (BfF) Gießen/Herborn (TÜV Hessen), Wetzlar/Siegen (TÜV Nord) und der Führerscheinstelle des Landratsamts des Lahn-Dill-Kreises führt die Suchthilfe Wetzlar e.V. ein Beratungsangebot für suchtmittelauffällige KraftfahrerInnen durch (MPU-Beratung).


 

 

Für Sie sind wir da:

  • Suchtmittelauffällige KraftfahrerInnen, denen der Führerschein entzogen wurde und die sich einer medizinisch-psychologischen Untersuchung unterziehen wollen.

  • Suchtmittelauffällige KraftfahrerInnen, die durch die medizinisch-psychologische Untersuchung als suchtmittelgefährdet eingestuft sind und denen die Wiedererteilung des Führerscheins ohne Nachweis entsprechender Beratungs-/ Behandlungsmaßnahmen versagt wurde.

  • Sogenannte "Selbstheiler"; d.h. suchtmittelauffällige KraftfahrerInnen, die ohne entsprechende Behandlung ihren Suchtmittelkonsum aufgegeben haben, jedoch aufgrund der Vorgeschichte keine positive Begutachtung seitens der MPU erfahren haben.

  • Das Angebot richtet sich an Personen, die zu abstinenter Lebensführung bereit und dazu in der Lage sind.


  • Das Beratungsangebot ist kein ambulantes Behandlungsprogramm. Insofern können keine Personen an der Beratung teilnehmen, die aufgrund akuter Abhängigkeitsprobleme einer Behandlung bedürfen.

Inhalte des Beratungsangebots

Der/die TeilnehmerIn erhält umfassende Information zu den Themen:

  • Suchtmittel und Kraftverkehr
  • Suchtmittel und Suchtentwicklung
  • Suchtmittel und körperliche/seelische Erkrankungen

Im Rahmen der Beratungstermine wird mit den Teilnehmenden deren Lebensgeschichte und deren Umgang mit Suchtmitteln individuell anhand folgender Themenbereiche bearbeitet:

  • Suchtmittel und Kraftverkehr
  • Suchtmittel und Gesundheit
  • Suchtmittel und Arbeit
  • Suchtmittel und Familie/Partnerschaft
  • Suchtmittel und Freizeit
Das Beratungsangebot umfasst 12 Einzeltermine à 60 Minuten.

Aufnahme in das Angebot:

Für suchtmittelauffällige KraftfahrerInnen, die die genannten Kriterien erfüllen und weitge­hend sozial integriert leben, bieten wir ein anlass- und themenzentriertes Beratungsangebot in Verbindung mit ärztlicher Kontrolle an, um diesem Personenkreis die Möglichkeit zu geben, die entsprechenden Voraussetzungen für eine positive medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) zu erwerben.

Voraussetzungen für eine erfolgreiche MPU sind:

  • Nachgewiesene und über den Mindestzeit­raum eines Jahres bestehende Suchtmittelabstinenz;
  • Bewusstheit und Bewältigung der psychosozialen Problemlagen, die im Zusammenhang mit dem Suchtmittelkonsum und Fahrens unter Suchtmitteleinfluss bestanden.



Behandungsabschluss

Zum Ende des Beratungsangebots wird seitens der Suchthilfe Wetzlar e.V. eine Bescheinigung über die Teilnahme und über die psychosoziale Entwicklung des/der TeilnehmerIn während des Beratungsprozesses erteilt.

Kosten:

Ärztliche Untersuchungen und Laborbefunde:

Ärztliche Untersuchungen und Laborbefunde sind kostenpflichtig. Die Kosten der ärztlichen Leistungen und Laborbefunderhebungen berechnen sich nach den jeweils gültigen Gebühren.


Teilnahmebeitrag:


Der Teilnahmebeitrag für das Beratungsangebot, das 12 Einzeltermine á 60 Minuten umfasst, beträgt € 600,--. Der Teilnahmebeitrag ist im Voraus an die Suchthilfe Wetzlar e.V. zu leisten. Teilzahlungsvereinbarungen sind in begründeten Ausnahmefällen möglich.

 

Ihre Ansprechpartnerin:

 


Heike Hunn
Sozialtherapeutin

Suchthilfe Wetzlar e.V.
Telefon (0 64 41) 2 10 29-0

 

 

 

 

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